Die Kander ist einer der wildesten Alpenflüsse und bietet im Gasterental zahlreichen Pflanzen und Tieren dynamische Lebensräume. Die Ufer-Tamariske (Myricaria germanica) ist auf solche natürlichen Auengebiete angewiesen und gedeiht prächtig auf den Kies- und Sandbänken im Oberlauf der Kander.
Doch bereits ab Kandersteg ist die Dynamik des Flusses durch Verbauungen stark eingeschränkt und es findet sich kein Lebensraum mehr für die Tamariske. Oder doch?
Olivier und Nora verraten euch, wo man die Tamariske ausserhalb des Gasteretals doch noch antrifft und mit welchen Massnahmen der Kanton Bern die Art fördert. Eine gute Planung, wissenschaftliche Untersuchungen, gärtnerisches Können, Muskelkraft und vor allem viel Geduld sind dabei gefragt.
Wir berichten von viel Unerwartetem, Misserfolgen und ersten Meilensteinen.